Coaching und Supervision
 

Supervision, Coaching und Beratung: Was heißt hier systemisch?

Der Systemische Beratungsansatz geht davon aus, dass soziale Systeme veränderbar sind. Soziale Systeme sind zum Beispiel Familien, Teams oder Betriebe.      

Jedes System reagiert auf Veränderungen der einzelnen Systemelemente, egal ob  Teammitglieder oder Leitung, mit Anpassung. Jedes System sucht einen Gleichgewichtszustand. Dadurch sind gezielte Eingriffe möglich. Verändert also ein Teamleiter sein Verhalten, wird sich das Team mitverändern. Die Systemische Supervision hinterfragt den Status Quo und regt so Veränderungen an. Dabei richtet sich das Beratungssetting danach, welche Herausforderungen anstehen, ob Einzelarbeit mit der Leitung (z.B. Kommunikation) oder Arbeit mit allen Teammitgliedern (z.B. Konflikt) sinnvoller ist.

Supervision ist der Blick von außen auf ausgewähltes berufliches Geschehen mit umfassender Beratung

Supervision entstand in der Ausbildung von PsychologInnen und SozialarbeiterInnen und ist ein Beratungsformat zur Reflexion der Arbeit mit dem Ziel, professioneller mit belastenden Herausforderungen umzugehen. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Format in Fachkreisen bekannt und im klinischen und sozialen Kontext etabliert. Da im Wirtschaftssektor jedoch schon der internationale Begriff des "Supervisors" (engl. Abteilungsleiter, Arbeitsaufseher etc.) bekannt ist, kann sich der Begriff nicht sonderlich gut durchsetzen.

Kurz: Bei der Supervision handelt es sich um ein Coachingformat, das an Organisationsberatung, Teamentwicklung, Training und Einzelcoaching angrenzt oder große Schnitttmengen aufweist.

Der Unterschied von Supervision und Coaching: Supervision ist prozessorientierter

Während Coaching etwas zielorientierter ist und an der Zielerreichung gearbeitet wird, reflektiert die Supervision die Arbeit prozessorientierter, quasi seit je her agiler. Das Supervisionsziel kann sich ändern, im Beratungsprozess der Supervision werden die (wirklichen) Ziele hinter den Zielen gesucht, der Beratungsprozess wird an Ihre Bedüfnisse angepasst. Gerade in sozialen Einrichtungen wird oft der Umgang mit Klienten beraten. Diese sogenannte Fallsupervision unterscheidet sich noch am meisten vom Einzelcoaching.

Warum nennt man Supervision dann nicht einfach Coaching?

Coaching ist ein ungeschützer Begriff und bewegt sich in unterschiedlichen Lebensbereichen: Vom Familiencoach über den Gesundheitscoach bis zum Sportcoach gibt es sehr viele Formen. Supervision zielt auf den arbeitenden Menschen oder auf den Arbeitskontext ab. Geschützt ist Supervision nur mit der Abkürzung der jeweiligen Gesellschaft: In meinem Fall die "Deutsche Gesellschaft für Supervision" (DGSv), diese Bezeichnung darf nur tragen, wer die Standards der DGSv erfüllt und Mitglied ist.

Veränderungen: Change Management

In Zeiten des Wandels gilt es, die berufliche Veränderung aktiv zu gestalten. Entdecken Sie das Potential - Ihres Teams oder Ihrer Person. Ich berate Sie gerne in allen beruflichen Belangen. Wenn Sie den Entwicklungen nicht hinterherhinken wollen, sondern aktiv vorausdenken möchten, entwickle ich mit Ihnen (unterschiedliche) Szenarien, die Sie selbst bestimmen. Dabei werden Sie von mir auf kritische oder bedenkenswerte Punkte hingewiesen. Dabei ist es gleich, ob Sie Veränderungen durchdenken, Konflikte bearbeiten, Visionen entwickeln, Arbeitszufriedenheit stärken oder Motivation wecken wollen - Ihre Themen stehen bei mir im Mittelpunkt.

Tiefgang

Als Supervisor gestalte ich den Beratungsprozess: In der Supervision klären wir die Erwartungen, erweitern den Blick, um uns dann auf ausgewählte Felder zu fokussieren. Anschließend wird wieder der Bezug zum großen Ganzen (Kontext) hergestellt. Der stete, aber bedächtige Wechsel verhindert, dass Wichtiges aus dem Blick gerät und zu sehr an Details gearbeitet wird, oder dass zu oberflächlich gearbeitet wird. Ich biete Ihnen in meiner Supervision Tiefgang im geschützten Rahmen.

 

Fragen Sie mich gerne, ich kläre mit Ihnen vor einem Auftrag, welches Format hilfreich oder zielführend ist.